Damit wir eine passende Montage-Crew in Ihrer Nähe und aktuelle Angebote zeigen konnten.
Vermuteter Ort:
Ein Kaltwintergarten mit rahmenlosen Glasschiebetüren kommt ohne senkrechte Profile im Sichtfeld aus – zwischen den Elementen steht nichts als Glas. Statt eines Rahmens um jede Scheibe verwendet das System SG23 monolithisches ESG 10 mm, das über ein Bürstenprofil abdichtet. Das Ergebnis ist eine fast ununterbrochene Glasfläche – der Garten bleibt sichtbar, auch wenn der Wintergarten geschlossen ist.
Rahmenlos heißt nicht profillos. Oben und unten läuft das Element in einer Aluminiumschiene – nur zwischen den einzelnen Scheiben fehlt der senkrechte Rahmen. Statt Profil auf Profil trifft dort Glas auf Glas, abgedichtet über ein Bürstenprofil.
Optisch verändert das mehr, als es klingt. Bei einer vierteiligen Anlage entfallen drei senkrechte Aluminiumlinien im Sichtfeld. Was bleibt, ist eine ruhige Glasfläche, durch die der Garten weiterläuft. Genau dafür wird das System gewählt: Es soll nicht auffallen.
Die folgenden Werte stammen aus den Bestellunterlagen unseres Herstellers VD AluSysteme. Welche Aufteilung bei Ihnen sinnvoll ist, ergibt das Aufmaß vor Ort.
| System | SG23 SlideGlas, Schiebeelemente |
|---|---|
| Verglasung | ESG 10 mm klar oder ESG 10 mm satinato |
| Anzahl Elemente | 2 bis 6 Elemente je Anlage |
| Griff | runder Griff, Anzahl nach Elementzahl |
| Schloss | Schloss SG23, wahlweise links oder rechts |
| Griffhöhe | 1100 mm Standard, abweichende Höhe möglich |
| Dichtung | Bürstendichtung; Bürstenprofil inklusive Bürsten, 2500 mm |
| Farben | Anthrazit RAL 7016 · Reinweiß RAL 9010 · Weißaluminium RAL 9006 · Graualuminium RAL 9007 · RAL Sonderfarbe gegen Aufpreis |
ESG ist Einscheiben-Sicherheitsglas: Es ist thermisch vorgespannt und zerfällt im Bruchfall in stumpfe Krümel statt in Scherben. Deshalb kommt es bei rahmenlosen Schiebeelementen zum Einsatz – die Glaskante bleibt hier ja sichtbar und wird mitbenutzt.
Beim rahmenlosen System bleibt es bei einem Glasaufbau: ESG 10 mm. Gewählt wird nur die Oberfläche. Beide Varianten lassen sich innerhalb einer Anlage mischen.
ESG 10 mm klar
Die Standardausführung. Der Blick in den Garten bleibt vollständig erhalten, die Scheiben wirken im geschlossenen Zustand fast unsichtbar. Für die meisten Anlagen die richtige Wahl.
ESG 10 mm satinato
Satiniertes Glas mit mattierter Oberfläche. Licht kommt durch, Konturen verschwimmen. Sinnvoll für die Seite zum Nachbargrundstück, während die Gartenseite klar bleibt.
Isolierglas ist bei rahmenlosen Elementen nicht vorgesehen – dafür fehlt der Rahmen, der eine zweite Scheibe fassen könnte. Wenn Ihnen die thermische Wirkung wichtiger ist als die freie Sicht, führt der Weg zur gerahmten Variante mit ISO 21 mm.
Rahmenlose Elemente schieben hintereinander und lassen sich an einer Seite zu einem schmalen Glaspaket zusammenfahren. Geschlossen ist der Raum windgeschützt, geöffnet steht die Terrasse wieder frei.
Geschlossen
Wind, Laub und Regen bleiben draußen. Weil keine senkrechten Rahmen im Blickfeld stehen, wirkt der Raum trotzdem nicht wie ein Kasten.
Teilweise geöffnet
Einzelne Elemente lassen sich verschieben – für Durchgang oder Durchzug, ohne die gesamte Front zu öffnen.
Vollständig geöffnet
Alle Elemente fahren zu einer Seite. Übrig bleibt ein schmales Glaspaket am Rand der Anlage.
Beim SG23 sitzt der Beschlag direkt im Glas. Der runde Griff wird je Element gesetzt, das Schloss SG23 wahlweise links oder rechts – abhängig davon, von welcher Seite Sie die Anlage üblicherweise betreten.
Ehrlich gesagt: Eine Bürstendichtung schließt anders ab als eine Rahmendichtung. Sie hält Wind, Laub und Schlagregen zuverlässig zurück, ist aber nicht so dicht wie ein gerahmtes Profil. Wer eine hermetisch geschlossene Fuge braucht, sollte gerahmt bauen.
Wir melden uns zeitnah mit einem passenden Angebot bei Ihnen.
Dafür ist das System gemacht
Dafür eher die gerahmte Variante
Die rahmenlosen Elemente werden unter eine Aluminium-Überdachung gesetzt. Bei unserem Referenzprojekt in Anthrazit ist das Dach mit VSG opal verglast – das Dachglas streut das Licht, während die Seiten klar bleiben. Diese Kombination hat sich bewährt: viel Licht, aber keine Mittagshitze unter Klarglas.
Kaltwintergarten aus Aluminium in Anthrazit mit rahmenlosen Glasschiebeanlagen und VSG-Opal-Dach – von uns geplant und montiert.
Zwischen den einzelnen Scheiben ja – dort trifft Glas auf Glas. Oben und unten läuft das Element weiterhin in einer Aluminiumschiene, sonst könnte es nicht geführt und getragen werden. Der senkrechte Rahmen um jede Scheibe entfällt.
ESG 10 mm, wahlweise klar oder satinato. ESG ist thermisch vorgespanntes Einscheiben-Sicherheitsglas und zerfällt im Bruchfall in stumpfe Krümel – wichtig, weil die Glaskante hier sichtbar bleibt.
Ja. Das System sieht ein Schloss SG23 vor, wahlweise links oder rechts angeschlagen. Eine Außenbedienung mit separatem Außenschlüssel ist dagegen dem gerahmten System vorbehalten.
Sie hält Wind, Laub, Staub und Schlagregen zuverlässig ab und macht aus der offenen Terrasse einen wettergeschützten Raum. An eine gerahmte Konstruktion mit umlaufender Dichtung kommt sie nicht heran – das ist der Preis für die freie Sicht.
Zwei bis sechs Elemente je Anlage. Weil das einzelne Element ohne Rahmen leichter bleibt, sind mehr Flügel möglich als beim gerahmten System.
Nein. Isolierglas braucht einen Rahmen, der zwei Scheiben fasst. Wenn die Wärmedämmung im Vordergrund steht, ist die gerahmte Variante mit ISO 21 mm der richtige Weg.
Wie normales Fensterglas. Weil senkrechte Rahmen fehlen, gibt es weniger Kanten und Fugen, in denen sich Schmutz sammelt – das Bürstenprofil sollte gelegentlich mit ausgesaugt werden.
Sie brauchen Isolierglas oder eine Außenverriegelung?
Dann ist die gerahmte Variante mit VSG oder ISO 21 mm die technisch passendere Lösung – mit umlaufendem Rahmenprofil und Außengriff.
Wir kommen zum Aufmaß, planen die Elementaufteilung nach Ihrer Terrasse und montieren mit dem eigenen Team. Das Angebot ist kostenlos und unverbindlich.